Vergangenes betrachten, Gegenwart feiern, Zukunft gestalten

- Rendalia Vorstandsrede 2014

 

von Dr. Rutger von der Horst, Abiturjahrgang 1982

 

I. Einleitung

 

Liebe Frau Jansen,

liebe Ehrenmitglieder,

lieber „Goldener Jahrgang“

liebe Rendalen und Rendalinnen,

 

einige mögen vielleicht verwundert meinen Smoking wahrgenommen haben; ja vielleicht gedacht, vielleicht sogar gehofft haben, dass dies die neue Rendalen-Vereinstracht wird. Tatsächlich muss ich jedoch im unmittelbaren Anschluss an diese Rede zum Abi-Ball meiner Tochter. Das freut mich auf der einen Seite, denn ich feiere mit ihr zusammen ihr Abitur. Auf der anderen Seite habe ich dann keine Zeit mehr für Begegnungen mit Euch. Doch erspart Euch das wiederum eine lange Rede zum diesjährige Wiedersehensfest, welches unter dem Motto steht: Vergangenes betrachten, Gegenwart feiern, Zukunft gestalten!

 

II. Vergangenes betrachten

Aus dem vorgenannten Grund verschieben wir den ersten Punkt - die Vergangenheitsbetrachtungen - auf die Texte, die Ihr uns für das kommende Rendalia Heft liefern werdet. - Da können wir dann intensiv Vergangenes neu oder anders betrachten. - Und kommen direkt zum nächsten Punkt:

 

III. Gegenwart feiern

Man kann die Gegenwart selbst feiern, man kann seine eigene Gegenwart feiern und man kann in der Gegenwart feiern. Egal, was man jedoch tut, meistens macht es zusammen mit anderen noch mehr Freude. Dazu ist ein Aufeinanderzugehen erforderlich. Da Ihr heute hier alle anwesend seid, brauchen wir keine Hilfskontaktkrücken wie sms, facebook oder Twitter. Legt Eure smartphones weg, seid selbst smart und geht auf den anderen zu – und ich meine nicht nur auf die Gleichen, mit denen Ihr bereits voriges Jahr und das Jahr davor geredet habt.

 

Es heißt: Ein alter Mensch sei ein Kind mit Vergangenheit. Wenn das stimmt, dann könnten wir alle ja mit zunehmendem Alter auch wieder kindlich unbekümmert auf einander zugehen. Also: Je älter der Rendale, desto hurtiger geht er auch auf die anderen – jüngeren – Rendalen zu!

 

Kommen wir zum letzten Punkt:

IV. Zukunft gestalten

Eine Forderung des Lebens lautet: Werde zu dem, der Du schon lange bist. Nun: Ich bin schon lange Tänzer. Daher werde ich heute Abend in meiner unmittelbaren Zukunft auf dem Abi-Ball meiner Tochter zum Tänzer. Und ich wünsche Euch heute Abend hier - auf dem geistigen Tanzparkett - ebenfalls einen schönen Vergangenheits-, Gegenwarts- und Zukunfts-Tanz.

 

Also, betrachtet, feiert und gestaltet mal schön miteinander! Denn die Zukunft ist etwas, das man schafft, nicht etwas, das einem widerfährt!

 

 

 

(Es gilt das gesprochene Wort.)